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Ferienseminar

Ferienseminar 2017 für besonders engagierte und begabte Realschüler/innen

Zu Beginn wurden wir von Frau Kinzinger, der Ministerialbeauftragten für Realschulen in der Oberpfalz begrüßt und machten uns daraufhin zu unserem ersten Programmpunkt, der Besichtigung der Continental-Arena auf. Dort erfuhren wir vieles über das Stadion und den Heimverein SSV-JAHN-REGENSBURG u. a. auch, dass diese Arena ursprünglich 53 Millionen Euro gekostet hat und der Verein dort nur als Mieter (für 15.000 € pro Spiel) gastiert. Danach bekamen wir noch eine Führung durch die VIP-Logen und durften sogar den Rasen betreten. Zum krönenden Abschluss gab sogar ein ehemaliger Profi-Fußballer (Thomas Paulus) ein kurzes Interview. Daraufhin hatten wir zwei Stunden zur freien Verfügung, die nahezu alle für eine kleine Eispause nutzten. Nach Einbruch der Dunkelheit bekamen wir eine aufregende Stadtführung, mit Geschichtlichem zum Bau der Steinernen Brücke oder des Regensburger Doms, die auch durch ein paar Schauspieler lustig veranschaulicht wurden.

Der zweite Tag begann mit dem Besuch des Radiohauses „Charivari“, einem Regensburger Lokalradio, durch diesen wir eine Führung bekamen und uns einige Moderatoren ihre Aufgaben erläuterten. Schließlich waren wir sogar live bei der „Morning-Sendung“ dabei. Nach einer kurzen Freizeit kamen wir zum, meiner Meinung nach, besten Programmpunkt, der Besteigung des Regensburger Doms, wovon man einen wunderbaren Blick über die Regensburger Altstadt hat. Das besondere daran: Das Besteigen ist seit einigen Jahren für die Öffentlichkeit verboten. Leider konnten wir nicht allzu lange bleiben, da nämlich die nächste Aktion, ein Körpersprache-Training auf dem Programm stand.  

Der dritte Tag begann mit einem Gespräch mit Landrätin Tanja Schweiger und dem leitenden Ministerialrat Konrad Huber, die uns zum einen die Aufgaben eines Landkreises näher brachten, zum anderen sich auch unseren Fragen stellten, beispielsweise die Frage, weshalb wir in der Schule keine Politik-Stunden hätten (gerade jetzt zur Bundestagswahl). Viele Schüler wüssten, sobald sie berechtigt sind, nicht, welche Partei sie wählen sollten, da sie das individuelle Wahlprogramm nicht verstehen. Diese Frage wurde zuvor unter uns auch schon heftig diskutiert. Obwohl uns noch viele weitere Fragen auf den Lippen brannten, mussten wir langsam weiter zur Werksbesichtigung von BMW in Regensburg. Dort bekamen wir eine Führung durch die vier großen Hauptschritte, nämlich Pressen, Karosserie, Lackiererei und Montage – ebenso wie die Anlieferung der Einzelteile.

Der vierte Tag begann mit der Besichtigung der „Armin-Wolf-Arena“, einem Baseballstadion in Regensburg, wobei wir auch Armin Wolf persönlich trafen und ihm einige Fragen stellen konnten. Daraufhin rief er auch vier seiner Spieler an, die uns in zwei Teams aufteilten, uns kurz trainierten und schließlich gegeneinander antreten ließen. Direkt im Anschluss gingen wir zur nahen Donau, auf welcher wir eine eineinhalbstündige Fahrt mit dem Nachbau einer alten Galeere unternahmen. Dabei musste jeder von uns knapp 200 kg mit jedem Ruderstoß bewegen. Dementsprechend waren wir danach alle ziemlich erschöpft.                                                                                                                                                                   

Am letzen Tag gingen wir es nochmal ruhig an mit einer Strudelfahrt auf der Donau – diesmal allerdings in einem motorisierten Schiff. Das war ein ruhiger Ausklang, woraufhin wir uns leider langsam verabschieden mussten und jeder seinen Heimweg antrat. Allerdings vereinbarten wir zuvor, uns nächste Sommerferien unbedingt wieder zu treffen.

Robin Vogelsang, Klasse 10a