Katholische Religion

Das Fach Religion

Der Religionsunterricht versteht sich als Dienst der Kirche an jungen Menschen im Lebensraum Schule.

Wir Religionslehrer an der Paul-Winter-Realschule, ob evangelisch oder katholisch, sehen uns durch den Glauben an den einen Gott verbunden und verstehen uns als eine Fachschaft.

Selbstverständlich erteilen wir aber den Religionsunterricht konfessionell, d.h. an unserer Schule gibt es evangelischen und katholischen Religionsunterricht. Unser Unterricht ist eng an den gelebten Glauben angebunden, er will nicht abgehoben und fern von alltäglichen Erfahrungen unserer Schüler sein. Er hat teil am allgemeinen Bildungs- und Erziehungsauftrag der Realschule; denn ohne religiöse Bildung ist die Wirklichkeit von Mensch und Welt nicht umfassend zu erschließen.

Zum Religionsunterricht gehören selbstverständlich Lehren und Lernen, Kenntnisse und Informationen, aber auch Kreativität und Phantasie, Lied und Spiel, Gottesdienst und Feier, Meditation und Gebet. Vor allem aber das Gespräch mit – und untereinander. Wir sind froh darüber, dass all dies im Rahmen unserer Schule möglich ist und weithin geschätzt wird.

Unsere Schülerinnen und Schüler sollen ihren Teil dazu beitragen, dass Leben in unserer Welt, in unserem Land, in unseren Städten und Dörfern so menschlich wie möglich sein kann, dass Arbeit, Beruf und freie Zeit, dass Wirtschaft und Technik gute Gaben Gottes sein wollen und können. Wir wollen ihnen helfen zu lernen, mit Hoffnungen und Enttäuschungen, mit Freude und Leid umzugehen, weil da ein Gott ist, bei dem man sich geborgen fühlen kann.

Hier wissen wir Religionslehrer und -lehrerinnen uns über das rein Fachliche hinaus in besonderer Weise auch menschlich gefordert.

Religionsunterricht - offen für alle Kinder / Jugendlichen

Wer kann am Religionsunterricht teilnehmen?

Jeder kann teilnehmen, ob getauft oder nicht getauft, ob evangelisch oder katholisch, ob freikirchlich oder orthodox oder mit irgendeinem anderen Bekenntnis. Egal, ob die Eltern Mitglieder einer Kirchengemeinschaft sind oder nicht, der Religionsunterricht steht allen Schülerinnen und Schülern offen, die von ihren Eltern für dieses Fach angemeldet werden oder aber sich, wenn schon 18 Jahre alt, für dieses Fach entscheiden. Wo dies als der Normalfall nicht gewünscht wird, ist der Besuch des Faches „Ethik“ verpflichtend.

Wir Religionslehrerinnen und Religionslehrer sehen in jedem Kind, in jedem heranwachsenden Jugendlichen, einen Menschen, der Gott so wertvoll ist, dass er ihn zu seinem Ebenbild erschaffen hat. Und das versuchen wir auch deutlich zu machen, indem wir im Umgang miteinander den Menschen sehen, den Gott liebt. Probleme gemeinsam zu lösen und Freude am Leben zu vermitteln ist unser großes Anliegen.

Wir denken, dass die Begegnung mit dem christlichen Glauben für das Lebensgerüst des einzelnen wichtig werden kann, und dass christlich-ethische Grundregeln unser Leben erleichtern und in einer schwer überschaubar gewordenen Welt Orientierung und Halt geben können.

Das zeigt sich über den lebendigen, persönlichen Umgang und über das rein Unterrichtliche hinaus auch in gemeinsamen Gottesdiensten, Andachten, Meditationen und anderen Aktivitäten, zu denen auch Eltern und Freunde unserer Kinder herzlich eingeladen sind.

Wenn Sie als Eltern uns Ihr Kind anvertrauen, können Sie sicher sein, dass wir unser Bestes geben.