Aktuelles

Einweihung des Neubaus der Paul-Winter-Realschule

Am 17.09.2021 war es soweit: Der Neubau der Paul-Winter-Realschule wurde eingeweiht.

“ANFANG – ENDE – ZEITENWENDE“

Mit diesen prägnanten Worten begrüßte am 17. September 2021 Schulleiterin Sonja Kalisch die 250 Festgäste zur Einweihungsfeier der Paul-Winter-Schule Neuburg (PWS). Mit Beginn dieses Schuljahres geht die dreijährige Bauphase wie geplant zu Ende und pünktlich zum ersten Schultag konnte für rund 640 Schülerinnen und Schüler am Kreuter Weg der Schulbetrieb aufgenommen werden.

FESTAKT mit Grußworten zahlreicher Ehrengäste

Am darauffolgenden Freitag waren nun zahlreiche Gäste geladen, um gemeinsam mit der Schulfamilie die Einweihung zu feiern. Den Festakt eröffnete die Blechbuam-Musi, ehemalige Schüler der PWS. Landrat Peter von der Grün, der die Gäste zur Einweihungsfeier begrüßte, hob hervor: „Wenn Sie sich das Schulhaus heute anschauen, dann sehen Sie das Ergebnis intensiver Planungen, Beratungen und Abstimmungen vieler Beteiligter. Es ist ein überwältigendes Erlebnis, in die Aula zu blicken und zu sehen, dass unsere neue Paul-Winter-Schule mit Leben gefüllt ist. Ich wünsche der Schulfamilie, dass sie sich in ihrer neuen Heimat wie zu Hause fühlt.“

Einen Einblick in die genannten Abstimmungsprozesse vom Tag der Entscheidung bis zum Tag des Einzugs gewährte Schulleiterin Sonja Kalisch, die mit ihren Bautagebüchern aus dem Nähkästchen plaudert und gleichzeitig die Konzeption der Schule den Festgästen erläutert: „ANFANG – ENDE – ZEITENWENDE“  Diese drei Worte beschreiben eben nicht nur den ANFANG am Kreuter Weg und das ENDE an der Bahnhofstraße, sondern die ZEITENWENDE steht für das völlig neu konzipierte Gebäude, das schließlich das pädagogische Konzept der Paul-Winter-Schule widerspiegelt. Das Gebäude ist nach dem Clusterprinzip konzipiert, so dass es für jede Jahrgangsstufe und für jedes Fach einen eigenen Bereich gibt, der mit Marktplatz oder Teamstation für Lehrkräfte ausgestattet ist. Alle am Schulleben Beteiligte haben so Raum und Platz, um sich auszutauschen und für den ihnen zugewiesenen Bereich Verantwortung zu übernehmen. Das Schulprofil Inklusion lässt sich im Grundriss jedes Klassenzimmers in Form einer Inklusionsnische erkennen, auch die Zweifach-Turnhalle sowie die Außensportanlagen ermöglichen nun problemlos einen variantenreichen Sportunterricht. Der Erarbeitung von MINT-Konzepten wird mit dem neuen MINT-Cluster erleichtert und die Zusammenarbeit innerhalb der verschiedenen Fachbereiche intensiviert. Im kommenden Schuljahr steht durch das neue Gebäude auch der Einführung einer Ganztagsbetreuung nichts mehr im Weg. „ANFANG – ENDE – ZEITENWENDE“    

Kultusstaatsekretärin Anna Stolz zitiert in ihren Grußworten das afrikanische Sprichwort: „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen.“ Und eine Schule spiegle genau dieses Dorf wider, insbesondere die Paul-Winter-Schule, deren Neubau ja genau wie ein Dorf konzipiert ist – mit Schulstraße davon abgehend verschiedene Cluster mit Marktplatz für die einzelnen Jahrgangsstufen. Stolz betonte dabei: „Ein Schulgebäude ist mehr als ein Ort der Wissensvermittlung. Unsere Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte verbringen einen großen Teil des Tages auf dem Schulgelände und möchten sich zuhause fühlen. Die neue Paul-Winter-Realschule ist ein Dorf im Kleinen, das dem Lehren, Lernen und Leben in der Schulgemeinde beste Bedingungen bietet.“

Altlandrat und Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert war maßgeblich am Entscheidungsprozess zum Neubau beteiligt und beschreibt in seinen Grußworten seine Gefühle beim ersten Betreten des Gebäudes. Mit staunendem Blick lässt er den ersten Eindruck der großzügigen Aula, die gleichzeitig Veranstaltungshalle ist, auf sich wirken und tut es damit jedem gleich, der zum ersten Mal einen Fuß über die Schwelle setzt: „Dieser Bau ist ein Bekenntnis in die Zukunft des Landkreises. Auch wenn das Gebäude mit 44 Millionen Euro kein Schnäppchen war, so ist die Bildung ein Treiber für das Wachstum und somit ist das Schmuckstück eine Bereicherung für den Landkreis Neuburg-Schrobenhausen.“

Die Architekten knüpfen noch einmal an die Worte von Kalisch an und betonen, wie glücklich man sei, das Gebäude mit Leben gefüllt zu sehen: „Haus und Menschen müssen sich finden.“ Einen großen Holzschlüssel mit im Gepäck übergaben sie diesen symbolisch an den Landrat von der Grün, dieser reichte ihn dann weiter an Schulleiterin Kalisch, die ihn stellvertretend für die gesamte Schulfamilie in Empfang nahm.                                 Am Ende segnete die Geistlichkeit das Gebäude. Den Text, den Herr Pfarrer Kohler und Pfarrer Bogenreuther für die Einweihung der PWS ausgesucht hatten, ist ein Teil der Bergpredigt: „Ihr seid das Salz der Erde; (…) Ihr seid das Licht der Welt; (…) So lasst denn Euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie Eure guten Werke sehen, und Euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.“ (Mt 5, 13-16) Zuspruch und Anspruch zugleich: So dürfen sich Schülerinnen und Schüler wie Lehrkräfte von Gott geliebt und begleitet wissen und zugleich sind sie herausgefordert ein Miteinander zu gestalten, das nicht nur auf Selbstverwirklichung ausgerichtet ist, sondern auch den Anderen im Blick hat! Umrahmt wurde der Festakt von den Bläsern der Schule sowie der Schulband unter der Leitung der Lehrkräfte Ingrid Harrer-Hoffmann und Rainer Beck.

PWS to go – ein Rundgang über das Gelände

PWS to go – unter diesem Motto sollten sich die Gäste im Anschluss das Schulgebäude und das -gelände ergehen. An vier Stationen warteten auf vier von Lehrkräften geführten Gruppen noch einmal kurze Redebeiträge auf das Publikum. An der Station 1 an der Sporthalle standen die Architekten mit ihren Plänen Rede und Antwort für alle Fragen rund um den Bau. Konrektor Martin Distl präsentierte voller Stolz die neue Außensportanlage. Station 2 im Pausenhof füllten Schulleiterin Sonja Kalisch und 2. Konrektorin Ruth Wallner mit Details zum pädagogischen Konzept, schwungvoll begleitet wurden sie von den Bläsern der Jahrgangsstufe 9 und 10. 

Nach einem kurzen Schlenker über den Verwaltungstrakt und den Lehrertreff sowie die Schülerbücherei lud die Station 3 mit der Bläsergruppe der Jahrgangsstufe 7 und 8 die Gäste zum Mitmachen ein. Zum Rhythmus von „Bob der Baumeister“ waren alle Gäste mit einem kleinen Holzhämmerchen bewaffnet zum Mitmusizieren eingeladen. Über die Schulstraße und die Aula ging es schließlich in den MINT-Bereich, wo der Elternbeirat im „grünen Klassenzimmer“ wartete und Eckpfeiler des KESCH-Konzepts der Schule aufzeigte.

Am Ende des Tages sind es bestimmt nicht nur der von Schülereltern gebackene Muffin to go und eine Postkarte der neuen Schule, die den Gästen in Erinnerung bleiben

 

Pressemitteilung des Kultusministeriums

Zeitungsartikel:

2021-09-18 NR Einweihungsfeier PWS

2021-09-18 DK Einweihungsfeier PWS

2021_Einweihung_PWS Artikel neu